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Kongressprogramm

Freitag 3. April 2020

St. Michaelis und Katholische Akademie Hamburg

10.00 Uhr

Ankommen und Registrieren

Getränke und Snacks
Gemeindehaus St. Michaelis

ab 10.30 Uhr

Musik zur Einstimmung

Hauptkirche St. Michaelis

11.00 Uhr

Eröffnung

Eröffnung des Kongresses
Dr. Irmgard Schwaetzer _ Präses der Synode der EKD

Gemeinsam Lebensräume gestalten

Dr. Franziska Giffey _ Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
(angefragt)

WIR&HIER im Blick

Filmische Szenen

Theologische Impulse im Dialog

Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm _ Ratsvorsitzender der EKD

Ulrich Lilie _ Präsident der Diakonie Deutschland

Moderation

Burkhard Plemper _ Journalist

11.45 Uhr

Ressourcen im Sozialraum

Gemeinsam unterwegs – Sozialraumorientierung als Paradigma in Kirche und Diakonie

Dr. Ralf Kötter _ Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung der Evangelischen Kirche von Westfalen, Schwerte

12.00 Uhr

Sozialraumorientierung aus unterschiedlichen Perspektiven

  • Wissenschaft

    Prof. Dr. Claudia Neu _ Georg-August-Universität Göttingen

  • Kommune

    Gerda Weigel-Greilich _ Stadträtin in Gießen, zuständig für Bauen, Planen, Umwelt, Verkehr und Jugend

  • Zivilgesellschaftliche Akteure

    Dr. Thomas Röbke _ Vors. des Sprecher*innenrates Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, Nürnberg

  • Kirche und Diakonie

    Maria Loheide _ Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland, Berlin

12.30 Uhr

Mittagessen

Gemeindehaus St. Michaelis

gelbes Haus mit Fenster
familie

Jeweils um

14.00 Uhr

15.30 Uhr

17.00 Uhr

SOZIALRAUMORIENTIERTE ARBEIT KONKRET

13 parallele einstündige Workshops

in Kirche und Gemeindehaus St. Michaelis und der

Katholischen Akademie Hamburg

 

Jeweils um 14.00 | 15.30 | 17.00 Uhr

SOZIALRAUMORIENTIERTE ARBEIT KONKRET

13 parallele einstündige Workshops

in Kirche und Gemeindehaus St. Michaelis und der Katholischen Akademie Hamburg

  • 1

    JUNG & ALT

    Generationen leben zusammen

    Sorgende Gemeinde werden
    Gemeinsam alt werden und das Zusammenleben im Dorf, im Quartier, im Stadtteil gestalten. Gemeinden machen sich auf den Weg, mit anderen Akteuren Projekte zu entwickeln, Räume zu öffnen, das Miteinander der Generationen zu fördern und füreinander zu sorgen, mit dem Blick auf ältere Menschen.

    Annegret Trübenbach-Klie _ Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Altenarbeit, Ev. Landeskirche in Baden
    Pia Haas-Unmüßig _ Diakonisches Werk Baden e. V. Landesgeschäftsstelle, Karlsruhe

    „Jedes Kind braucht einen Engel“
    Mehr als 60 Ehrenamtliche arbeiten für Kinder, Familien und alte Menschen in schweren Lebenslagen. Sie sind für jede*n da, gleich welcher Konfession, Religion oder Herkunft! JKBEE hat vier Projektbausteine und wirkt im Stadtteil und darüber hinaus.

    Jörg Christian Lindemann _ Ev.-luth. Petrusgemeinde Osnabrück-Lüstringen
    Daniela Bußmann _ Mitglied im Projektbeirat, Osnabrück

  • 2

    Stadt & Land

    Sozialräume – jeweils anders

    Von der Anstalt ins Quartier – das sozialraumorientierte Engagement der Evangelischen Stiftung Alsterdorf
    Im Workshop werden Hintergründe, Methoden und Wege der sozialraumorientierten Arbeit der Stiftung Alsterdorf sowie deren Initiativen Q8 und Qplus vorgestellt und die Wirkungen des bisherigen Engagements diskutiert.

    Karen Haubenreisser & Armin Oertel _ Ev. Stiftung Alsterdorf, Leitung Q8 Sozialraumorientierung, Hamburg

    Von der Arche zur Caring Community: Visquard – ein kleines Dorf in der Krummhörn geht einen ganz eigenen Weg
    Bekannt ist das ostfriesische Dorf Visquard für sein großes bürgerschaftliches Engagement. Als in der Kirchengemeinde vieles zusammenbrach, gingen Mitarbeitende und Pastorin mit dem Diakonieverbund und vielen anderen Akteuren vor Ort einen ganz neuen gemeinsamen Weg.

    Heike Schmid _ Arche Visquard-Ostfriesland
    Monika Pläsir _ Diakonieverbund Hinte-Krummhörn-Wirdum

  • 3

    GLÄUBIG & SÄKULAR

    Glaube explizit oder implizit?

    Geht das zusammen: Mission und Kooperation? RaumZeit – Gemeinsam Raum und Zeit gestalten
    Eine Stadt – zwei Stadtteile – einer schon gut zwanzig Jahre alt, der andere gerade im Aufbau. Familien und Alleinerziehende, Singles und Paare, Junge und Alte, aus dem Inland und von weiter weg. RaumZeit bietet Raum und Zeit, in denen Gemeinschaft entsteht. Mitten in dieser Gemeinschaft wird ausprobiert, wie Kirche heute auch gehen kann.

    Sabine Ulrich _ „fresh expressions of church“ in Stade-Riensförde und Stade-Ottenbeck

    Stadtteilmütter in Berlin-Neukölln
    Stadtteilmütter sind ausgebildete Migrantinnen, die Familien zu Hause besuchen und Information zu vielen Themen rund um die Erziehung, Bildung und Gesundheit der Kleinkinder in der Muttersprache und auf Augenhöhe weitergeben und bei Beratungsbedarf die Familien in die Fachberatungsstellen lotsen.

    Maria Macher _ Projektleiterin Abier Nasereddin _ Koordinatorin, Berlin

  • 4

    STADTTEIL & KIRCHE

    Orte der Kooperation schaffen

    Stadtteilzentrum „Bonni“ als öffentlicher Ort der Teilhabe
    Eine Bürgerstiftung als Modell einer Partnerschaft zwischen allen Religionsgemeinschaften des Stadtteils, Wirtschaftsunternehmen, Banken, Stadt und Politik auf der Basis bürgerschaftlichen Engagements trägt ein Stadtteilzentrum.

    Dr. Rolf Heinrich & Uli Kaminski _ Stadtteil- und Begegnungszentrum Gelsenkirchen-Hassel

    Haus für Kultur, Religion und Soziales im Westend
    Die Friedenskirche in Bochum wurde zum Stadtteilzentrum „Q1-Eins im Quartier. Haus für Kultur, Religion und Soziales“ ausgebaut. In gemeinsamer Trägerschaft fördern hier die Ev. Kirchengemeinde Bochum und der örtliche Bildungsträger IFAK e.V. die Begegnung von Kulturen und Generationen und die Anstiftung zu Solidarität in einem benachteiligten Quartier. Soziale, kulturelle und religiöse Ressourcen werden in experimenteller Weise gebündelt, um den Stadtteil lebenswerter zu gestalten.

    Holger Nollmann _ Q1 – Eins im Quartier, Ev. Kirchgemeinde Bochum-Westend

  • 5

    DIAKONIE & MEHR

    Von Seelsorge bis Kunst: ganzheitlich unterstützen

    Diakonische Tischgemeinschaft leben – Vesperkirche
    Für sieben Wochen im Jahr wird die Leonhardskirche als Vesperkirche Stuttgart ein Zuhause auf Zeit. Vesperkirche, das ist für die Gäste, Anteil an Gemeinschaft und gesellschaftlichen Vollzügen haben, gehört werden sowie satt werden. 500 bis 600 Essen werden in der kalten Jahreszeit täglich ausgegeben.

    Diakoniepfarrerin Gabriele Ehrmann _ Kirchenkreis Stuttgart

    Lebensfragen gemeinsam bewältigen
    Vis-à-vis entstand aus der internationalen Arbeit des Parish Nursing und aufbauend auf den Wurzeln der Gemeindeschwester: Eine Pflegefachkraft wird von ihrer Kirchengemeinde beauftragt, die Kranken in den Blick zu nehmen und durch Beratung, Unterstützung und Gebet zu begleiten.

    Angela Glaser _ Vis-à-vis Gemeindediakonie, Ev. Kirche der Pfalz, Landau/Pfalz

  • 6

    ANALOG & DIGITAL

    Digitales fördert Zusammenleben

    DorfMOOC: Leben auf dem Land – digital geht’s leichter
    Vorgestellt wird das jederzeit nutzbare Online-Bildungsangebot und seine Möglichkeiten, vor Ort damit alleine und in Gruppen zu arbeiten. Für Haupt- und Ehrenamtliche in Kirche, Diakonie und Kommune.

    unser-dorf-mooc.de Annegret Zander _ Fachstelle Zweite Lebenshälfte, Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck, Hanau

    Bremke digita
    bremke.digital will mit digitalen Werkzeugen mehr Lebensqualität für die Menschen im ländlichen Raum generieren. Die Stiftung Digitale Chancen in Berlin und das Haus kirchlicher Dienste in Hannover entwickeln mit dem Ort Bremke in Südniedersachsen u.a. digitale Lösungen zur Mobilität und Nachbarschaftshilfe.

    Ellen Radtke _ Projekt „Das vernetzte Dorf“, Ev.-luth. Landeskirche Hannover
    Nenja Wolbers _ Stiftung Digitale Chancen, Berlin

    Digitale Plattform für eine lebendige Nachbarschaft
    Angesichts der zunehmenden Vereinsamung und Spaltung in der Gesellschaft wurden die digitale Plattform nebenan.de sowie die gemeinnützige nebenan.de Stiftung gegründet. Sie wollen einen Beitrag für ein lebendiges, solidarisches Miteinander leisten – in Nachbarschaft und Gesellschaft.

    Sebastian Gallander _ nebenan.de Stiftung gGmbH, Berlin

  • 7

    KIRCHE & DEMOKRATIE

    Starke Zivilgesellschaft als gelebte Demokratie

    Sozialkirche Kiel-Gaarden
    Durch Kooperation der Kirchengemeinde Gaarden, der Kieler Tafel und der Stadtmission ist ein soziales Zentrum für einkommensschwache Haushalte entstanden: Die Sozialkirche, die durch Lebensmittel-, sowie soziale, kulturelle und seelsorgerische Angebote, einen besonderen Treffpunkt im Stadtteil schafft.

    Karin Helmer & Sebastian Rehbach _ stadt.mission.mensch gGmbH, Kiel

    Zentrum für Dialog und Wandel der EKBO
    Das Zentrum für Dialog&Wandel begleitet den Strukturwandel in der Lausitz geistlich und seelsorglich, identifiziert Entwicklungspotentiale, unterstützt innovatives Handeln und stärkt zivilgesellschaftliches Engagement. Es konnte in der sog. „Kohlekommission“ die kirchliche Perspektive vorbringen und ist maßgeblich an der Konzeption eines „Fonds Zivilgesellschaft Lausitz“ beteiligt.

    N.N. _ Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Cottbus Menschen mit Plakaten

  • 8

    WOHNEN & ZUSAMMENLEBEN

    Baugestaltung und soziales Leben

    Campus Lorenzo, Leipzig
    Der Campus Lorenzo ist ein sozial-karitativer, konfessionsübergreifender, kirchlicher Ort für alle Generationen und alle Bevölkerungsgruppen mit einem spirituellen Zentrum, einer integrativen Kita, einem Berufsschulzentrum und Wohnraum für Auszubildende, Studierende, sozialem Wohnraum für Jung und Alt. Der Campus Lorenzo verknüpft Lernen und Leben, Beruf und Ehrenamt, Wohnen und Arbeit.

    Annette Trenz & Jörg Wimmer _ basis|d GmbH, Dresden

    Burano in Espelkamp – Revitalisierung eines 50er Jahre Quartiers
    Im Rahmen der „Sozialen Stadt“ wurde das Wohnumfeld neu geordnet und ein Quartiersbranding umgesetzt. Mit Unterstützung der türkischen Gemeinde wurde ein modulares Kleingartenkonzept erarbeitet. Vermieter und Mieter haben die Neugestaltungen gemeinsam umgesetzt. Gemeinsam wurde 2019 ein inklusiver Dorfplatz geschaffen.

    Hans-Jörg Schmidt _ Aufbaugemeinschaft Espelkamp GmbH, Espelkamp

  • 9

    SCHULE & FAMILIE

    Leben und Lernen

    Den Stadtteil gemeinsam gestalten – Synergieeffekte nutzen
    Als Stadtteilschule hat sich die Ev. Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck zur Aufgabe gemacht, den als problematisch eingestuften Stadtteil aktiv mitzugestalten und die Lebensbedingungen für die Schüler*innen, die in diesem Gebiet leben, zu verbessern. Bildung und Erziehung werden als gleiche Aufgaben der schulischen Arbeit verstanden.

    Dr. Martin Weyer-von Schoultz _ Ev. Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck
    Johannes Mehlmann _ Forum 2000 Gelsenkirchen-Bismarck

    Grundschule trifft Uni
    Im April 2018 startete das Projekt Kinderuni. Dabei wird in Zusammenarbeit mit Kirche, Universität und Schule einmal monatlich für alle Kinder im Alter von 6 – 12 Jahren an einem Samstag eine kostenlose Vorlesung zu einem aktuellen Bildungsthema in der Schule angeboten.

    Dr. Martha-Daniela Queren & Mareille Queren _ Ev. Schule Dettmannsdorf Kinder mit einem Fussball

  • 10

    PARTNER & NACHHALTIGKEIT

    Kooperationen und Hilfenetzwerke aufbauen

    Sorgende Gemeinde werden
    Wie wirken sich Kooperationen und Netzwerke auf Erfolg und Nachhaltigkeit sozialräumlicher Projekte aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Workshop, in dem zwei von der Stiftung Deutsches Hilfswerk aus Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie geförderte Projekte praktische Einblicke geben.

    Eileen Wendel _ DHW Stiftungskoordination
    Felix Forberg _ DHW Pressesprecher, Hamburg
    Friederike Nitzsche _ DHW Referentin Projektförderung

    Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten
    Ziel des Projekts ist es, die Remagener Bürger*innen als aktive Gestalter ihres Gemeinwesens zu gewinnen und so die Lebenssituation älterer Menschen vor Ort nachhaltig zu verbessern. Durch diesen sozialraumorientierten und partizipativen Ansatz ließen sich bereits vielfältige Initiativen und Kooperationen realisieren, die von Quartiersmanagerin Mechthild Haase koordiniert werden.

    Mechthild Haase _ Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e. V., Bad Neuenahr-Ahrweiler Hildegard Eynöthen _ Caritasverband für die Diözese Trier e. V.

    EHRENAMTSKOORDINATOR*IN UND ALLTAGSBEGLEITER*IN IM LÄNDLICHEN RAUM
    Stefanie Brühning koordiniert ein Hilfenetzwerk, an dem sich unter anderem Kirchengemeinden, soziale Träger, kommunale Stellen und Ehrenamtliche beteiligen. Dadurch soll allen Menschen in der Region ein angemessenes Leben im gewohnten Umfeld ermöglicht und die Selbstständigkeit erhalten werden.

    Stefanie Brühning _ Diakonie-Sozialstationen Peene gGmbH, Gützkow
    Arnold Pett _ Ev. Kirchengemeinde Jarmen-Tutow

  • 11

    ENGAGEMENT & UNTERSTÜTZUNG

    Praktische Arbeit fördern und vernetzen

    Als Landeskirche sozialräumliche Arbeit fördern
    DRIN ist ein mit 3 Mio Euro gefördertes Projekt der Diakonie Hessen und der EKHN mit dem Ziel, Kirchengemeinden und Dekanate bei ihren gemeinwesenorientierten Aktivitäten zu fördern und dabei zu verstärkter Kooperation mit anderen Akteuren im Sozialraum vor Ort anzuregen. www.drin-projekt.de

    Margarete Reinel & Pfarrer und Oberkirchenrat Christian Schwindt _ DRIN-Projekt der Ev. Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Diakonie Hessen, Frankfurt am Main

    Unterwegs als Nachbarn. Ein Reisekoffer
    Der „Reisekoffer“ ist ein Ergebnis der Diakonie Hessen und der hessischen Kirchen aus der bundesweiten Kampagne „Wir sind Nachbarn. Alle“. Wir zeigen Methoden der Aktivierung, haben Praxisbeispiele im Gepäck und können mit Theologie und Theorie spielend umgehen.

    Pfarrer Uwe Seibel & Andreas Wiesner _ Diakonie Hessen und Fachstelle Zweite Lebenshälfte, Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck, Kassel

  • 12

    MITEINANDER & FÜREINANDER

    Bundesweit vernetzen

    Bundesnetzwerk „Gemeinwesendiakonie und Quartiersentwicklung“
    Das Bundesnetzwerk Gemeinwesendiakonie und Quartiersentwicklung möchte den Ansatz der Gemeinwesendiakonie und Quartiersentwicklung als hilfefeldübergreifenden und raumbezogenen Teil kirchlich-diakonischer Arbeit stärken. Es ist ein evangelisches Netzwerk zur Konzeptentwicklung, Praxisreflexion und als Interessenvertretung eines innovativen kirchlich-diakonischen Handlungsfeldes.

    Jörg Stoffregen _ Sprecher des Bundesnetzwerkes, Hamburg

    Netzwerk: Soziales neu gestalten (SONG)
    Das Netzwerk SONG ist ein Zusammenschluss sozialer Träger, die eine neue Kultur des Miteinanders im Quartier sowie sozialraumorientierte Dienst­leistungen vorantreiben wollen. Sie teilen ihre Erfahrungen, entwickeln ihre Ansätze gemeinsam weiter und stellen die Ergebnisse der Allgemeinheit zur Verfügung.

    Ulrich Kuhn _ Geschäftsführer Netzwerk: Soziales neu gestalten (SONG) e.V., Meckenbeuren
    Andreas Schlegel _ Samariterstiftung, Nürtingen

    Bundesarbeitsgemeinschaft Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit (BAG)
    Die BAG bündelt Anliegen und Interessen von Landesnetzwerken und Initiativen für eine soziale Stadtentwicklung. Sie bietet einen fachlichen Austausch und bedarfsorientierte Weiterbildungsangebote und unterstützt und sichert die Weiterentwicklung von Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit.

    Uwe Lummitsch _ Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit (BAG), Dessau – Roßlau

  • 13

    KREATIVITÄT & WISSEN

    Bildungs- und Beratungsangebote

    Kompetenz für Gemeinwesenarbeit und Methoden der Sozialraumorientierung
    Management Sorgender Gemeinschaften, Integratives Quartiersmanagement, Moderation mehrsprachiger Bürger*innenversammlungen, Grundlagen inklusiver Sozialraumarbeit, GWA-Werkstätten: interdisziplinäre und praxisorientierte mehrmodulige Fort- und Weiterbildungen für Leitungspersonen, Mitarbeitende und Ehrenamtliche durch ein multiprofessionelles Leitungsteam.

    Frank Dölker _ Studienleiter, Bundesakademie für Kirche und Diakonie (BAKD), Berlin

    Qualifiziert fürs Quartier
    „Qualifiziert fürs Quartier“ sind die Teilnehmenden, wenn sie eine der Qualifizierungen des Netzwerks SONG (Soziales neu gestalten e. V.) besuchen. Denn grundlegendes, anwendungsbezogenes Wissen wird in Praxisprojekten erprobt: zum Aufbau lokaler und partizipativer Netzwerke, zur Dienstleistungsentwicklung im inklusiven Sozialraum.

    Ulrike Overkamp & Dr. Bettina Kruth _ SONG/ Ev. Johanneswerk gGmbH, Bielefeld

18.00 Uhr

Ende der Workshops

18.30 Uhr

Transfer zum Kultur- und Kommunikationszentrum FABRIK
Abfahrt der Busse – Parkplatz südlich St. Michaelis Hafenseite

ab 19.00 Uhr

KULTUR & KOMMUNIKATION IN DER FABRIK

19.00 Uhr

Abendessen

20.00 Uhr

BEGRÜßUNG

Ulrike Lorenz _ Kultur- und Kommunikationszentrum FABRIK

Sounddrops

Popchor der barner 16

21.00 Uhr

Ausklang in der FABRIK

22.00 Uhr

Abschluss des Abends

Hochhaus und tanzende Personen
& Zeichen

Samstag 4. April 2020

9.00 Uhr

ANDACHT

Hauptkirche St. Michaelis

Pastor Dr. Jörg Herrmann _ Direktor Evangelische Akademie der Nordkirche, Hamburg

9.15 Uhr

Von der Idee zur Strategie

Strategie in der Praxis

Drei Beispiele – ein Interview

  • Landkreis

    Ann-Kathrin Habighorst _ Projekt Smart Country Side Kreis Lippe

  • Region

    Christiane Grabe _ Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe

  • GROßSTADT

    Prof. Dr. theol. Christoph Sigrist _ Stiftung Urbane Diakonie, Gemeinsam füreinander im Quartier, Zürich

Moderation

Dr. Petra Potz _ location³ – Wissenstransfer, Berlin

Kooperation verschiedener Akteure in sozialräumlichen Netzwerken

Prof. Dr. Thorsten Moos _ Institut für Diakoniewissenschaft und Diakoniemanagement, Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel

Sozialraumorientierung zwischen Wissenschaft und Praxis

Prof. Dr. Johannes Eurich _ Diakoniewissenschaftliches Institut, Universität Heidelberg

10.15 Uhr

Pause

Baum mittleres blau
Frau auf einer Bank

10.45 Uhr

VISION UND ZIELE

Sozialraumorientierung – Potentiale eines Paradigmas

Dr. Maria Lüttringhaus _ Institut für Sozialraumorientierung, Quartier- und Case Management, Essen

11.00 Uhr

Hamburger Programm zur Sozialraum-orientierung von Kirche und Diakonie

12.00 Uhr

VERHEIßUNG UND SEGEN

Bischöfin Kirsten Fehrs _ Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Ev.-luth. Kirche in Norddeutschland

12.30 Uhr

Mittagessen

Gemeindehaus St. Michaelis

14.00 Uhr

Möglichkeit zur Teilnahme an EXKURSIONEN

Orte sozialräumlicher Arbeit evangelischer Akteure

Abfahrt der Busse Parkplatz südlich St. Michaelis, Hafenseite

A

Q8 Winterhude-Uhlenhorst – Kirche in Hamburg – Quartiers- und Gemeindeentwicklung

In den Hamburger Stadtteilen Winterhude und Uhlenhorst wird seit 2012 eine neue Form der Gemeinwesenentwicklung aus der Kirche heraus erprobt und mit Leben gefüllt. Die Entwicklung des Quartiers und die Veränderung der Arbeit der Kirchengemeinde sind dabei parallel laufende Prozesse, die sich gegenseitig bereichern. Die Kirchengemeinde Winterhude-Uhlenhorst arbeitet mit der intermediären Quartiersentwicklerin „Q8 – Quartiere bewegen“ der Evangelischen Stiftung Alsterdorf zusammen. Das Ziel: Im Quartier gemeinsam die soziale Versorgung für die Bewohnerinnenund Bewohner zu verbessern.

B

Luthergemeinde Bahrenfeld

Der Bahrenfelder Luthergarten ist ein stadtteiloffener Gemeinschaftsgarten der Luthergemeinde Bahrenfeld. Das mit ca. 14.000 qm flächenmäßig größte Urban Gardening Projekt Deutschlands wird initiiert, geleitet und gestaltet von Ehrenamtlichen aus der Gemeinde und dem Stadtteil. Der Luthergarten versteht sich als ein kirchlicher Ort der Begegnung, Erholung und Besinnung; als Lern-, Spiel- und Veranstaltungsort für alle Menschen im Stadtteil in ihrer sozialen, kulturellen und religiösen Unterschiedlichkeit. Ein besonderes Anliegen ist die Förderung und der Erhalt von biologischer Vielfalt und die Betonung des Miteinanders von Mensch und Natur.

C

Kirchengemeinde Veddel – NEW HAMBURG

NEW HAMBURG ist ein Kooperationsprojekt des Deutschen Schauspielhauses Hamburg, des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-Ost und der Kirchengemeinde auf der Veddel. Seit 2014 werden innerhalb dieses Projekts auf der Elbinsel Veranstaltungsformate wie Theater, Konzerte, Community-Feste, Diskussionen u. v. m. entwickelt, die die Themen, Probleme, Ideen und Bedarfe vor Ort aufnehmen und sichtbar machen sollen. Eines der Hauptanliegen ist es, Menschen in Verbindung zu bringen, die sonst wenige oder keine Berührungspunkte hätten: Alteingesessene und Newcomer*innen, Festland- und Inselbewohner*innen usw. 2017 wurde das Kooperationsprojekt mit dem Sonderpreis der Kultur- und Staatsministerin Monika Grütters „Kultur öffnet Welten“ ausgezeichnet.

D

Schorsch im Integrations- und Familienzentrum (IFZ) Hamburg: Integration und Bildung in St. Georg

Das Schorsch im IFZ liegt mitten im bunten vielfältigen St. Georg und ist selbst ein Teil dieser Vielfalt. Kinder, Jugendliche und Familien aus ganz Hamburg begegnen sich zur gemeinsamen Freizeitgestaltung und zum gemeinsamen Lernen. Religion wird als wertvolle Orientierungskultur verstanden und einbezogen. Konzeptionell tragend für die Arbeit des Schorsch sind die drei folgenden Säulen:

1. Interkulturelle Öffnung und Entwicklung der Gesellschaft

2. Gemeinsame Bildungsverantwortung im Sozialraum

3. Soziale Hilfen und Angebote für Menschen in Krisensituationen

ca 17.00 Uhr

Rückkehr von den Exkursionen zu St. Michaelis

Frau unter einer Laterne mit einem Hund